Die erste CFNM Party meines Lebens

Im November 2021 war es soweit, eine Veranstaltung im Dortmunder Bedo Studio wurde die erste CFNM Party meines Lebens.

In einem schwarzen Lackkleid, das meine Coronapfunde vorteilhaft und sexy umkleidete betrat ich es mit meinem Sub. Der legte in der Garderobe alles ab und bekam sein Halsband und einen Peniskäfig angelegt.

Ich kam einer Freundin ins Gespräch, während mein Sub uns Getränke holte. Die Atmosphäre war entspannt, hier diente ein Sub als lebender Tisch, dort wurde geplaudert und aus dem ersten Stock klang schon das Zischen rhythmischer Schläge.

In den Ecken sammelten sich Taschen verschiedenster Größe, die die Ladys dort zwischenlagerten, bis sie das darin wartende mitgebrachte Spielzeug einsetzen würden.

Ein Eröffnungsritual hat es in sich

Besonders gespannt war ich auf das Eröffnungsritual im großen Foyer – und wurde nicht enttäuscht. Nach den Erläuterungen des Rituals durch einen nackten Sub wurden den Männern von ihren Herrinnen die Augen verbunden und die Ladys verließen den Raum. Einige Frauen verteilten die blinden Subs so, dass sie in einem großen Kreis, nun, es war eher ein Ei durch drei Räume, standen.

Sphärische Musik erklang und die Türen des Foyers öffneten sich für die wartenden Ladys, darunter ich. Eine halbe Stunde lang flanierten wir durch die Reihen der nackt präsentierten Männer, denen nur erlaubt war, still zu stehen. Schon der Anblick war berauschend, es schwang so viel Demut bei den Wartenden und so viel Spannung in der Luft mit, dass es pure Freude war.

Anfassen war erlaubt und ich machte mir besonders den ausgiebigen Griff ins Gemächt des ein oder anderen Subs zum Vergnügen, natürlich mit immer wieder frischen Latexhandschuhen. Aber auch Impulsen zum Streicheln, Kratzen und Zwacken an Brust, Bauch und Beinen gab ich nach.

Lustvoll war es auch, den eigenen Sub zu berühren ohne dass dieser erkennen konnte, dass es meine Hand war, die ihm über den Bauch strich. Oder ihm zuzusehen, wie sein Atem unter den Berührungen anderer Frauen leicht schneller wurde.

Learning: Beim nächsten Mal lege ich ihm keinen Peniskäfig an, denn zu gerne würde ich zusehen, wie sein Geschlecht in der Hand einer ihm nicht sichtbaren Fremden wächst.

Nach dem Ritual kam der sub an die Leine

Geflasht nach diesem Ritual gingen wir in die zweite Runde. Mit meinem Sub an der Leine erkundete ich die Räume. Einige waren geschlossen, konnten mit einem „eintreten erlaubt“ oder „bitte nicht stören“ versehen werden. Ich öffnete die Tür zu einem Raum, eine erschrockene junge Frau sah mich an. Ihr stand prachtvoll ein Harness von den Hüften. Sie hatte offensichtlich vergessen, das „bitte nicht stören“ Schild an die Tür zu heften.

Auch ich zog mich zum Spielen mit meinem Sub etwas zurück, dazu muss man wissen, dass der erste Stock des Bedo Studios eine große offene Fläche ist, von der ein paar Zimmer abgehen. Auf der großen Fläche nutzten Damen vor allem die verschiedenen Hängevorrichtungen, Andreaskreuz und Bock, um ihre Subs zu fixieren und mit Schlagwerkzeugen zu bearbeiten. Definitiv die häufigste Spielart des Abends.

Solo Subs waren ausreichend vorhanden um bespielt zu werden, auch wenn ich mich an diesem ersten Abend unter diesem Motto mit meinem begnügte, birgt das schöne Möglichkeiten für die Zukunft.

Von jung bis alt – ein Event für Damen jeden Alters

Alles in allem – auch für Anfängerinnen nur zu empfehlen. Die Nacktheit der Subs versprüht eine devote Atmosphäre neben den elegant und sexy gekleideten Damen. Es gibt viel zum Schauen, leckeres Essen am Buffet und gemütliche Sesselecken für Gespräche im Barbereich.

Ein bisschen mehr Austausch unter den Ladys hätte ich mir gewünscht, aber das zu ändern kann ich das nächste Mal ja selbst beitragen. Und mir ist – bis auf die junge Frau mit dem Harness, die sich später von ihrem Sub befriedigen ließ, kein Sex aufgefallen. Ein bisschen mehr lustvolles Stöhnen der Damen hätte mir gefallen. Als mir das auffiel, zog ich meinen Sub auf ein großes Bett hinter einem Vorhang, hieß ihn sich auf den Rücken zu legen und ließ mich auf seinem Gesicht nieder.

Besonders gerne habe ich der alten Frau mit Rollator zugeschaut, die ihrem Sub befahl, sich doch selbst über den Bock zu drapieren, um dann schwungvoll mit ihrer Peitsche auszuholen. Manchen Vergnügungen kann Frau eben bis ins hohe Alter genießen.

Dann habe ich ja noch einige Zeit, um weitere CFNM Partys zu besuchen.

Eure Lady Rosewood (https://www.lady-rosewood.de/)

 

Die Autorin: Lady Rosewood ist Buchautorin und schreibt Romane im Erotikbereich und bewegt sich auch als Frau mit privater Femdomleidenschaft in der BDSM-Szene. Nach dem großen Erfolg „Dominante Leidenschaft Lena“ ist gerade ist ihr 2. Band „Dominante Leidenschaft Lady Noble“ erschienen. Vielen Dank an dieser Stelle, dass Du uns an Deinem privaten CDNM-Erlebnis teilhaben lässt.